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Gold in der Goldstadt? Germanen greifen nach dem dritten Stern!

Germanen greifen wieder nach dem begehrten Pott

Fünf Jahre nach seinem letzten Titel träumt der SV Germania wieder mehr denn je vom Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Mit vier Punkten Vorsprung reist der Champion von 2011 und 2012 am Samstag zum Final-Rückkampf beim KSV Ispringen. In der Goldstadt Pforzheim wollen die Weingartener ihre schon jetzt bärenstarke Saison vergolden und zum dritten Mal den Pott in die Höhe stemmen.

"Nach den drei knappen Niederlagen gegen Nendingen in den Jahren davor sind wir jetzt einfach mal dran", beschreibt der sportliche Leiter Sebastian Mayer die aktuelle Gefühlslage beim SVG. Die hätte sich nach dem mit 13:9 gewonnenen Hinkampf schon wesentlich entspannter gestalten können. Doch die Germanen ließen viele Punkte liegen, müssen in der Berta-Benz-Halle nun noch mal zittern. "Wir hätten uns das Leben leichter machen können. Aber es hilft nicht, zu jammern. Jetzt müssen wir halt noch mal an die Grenze gehen", sagt Mayer mit Blick auf die späten Punktverluste von beispielsweise Vladimir Egorov oder William Harth.

In Pforzheim gilt es nun, besonders die Anfangsphase so schadlos wie möglich zu überstehen, die eine oder andere zu erwartende Niederlage niedrig zu halten. Mit Superschwergewichtler Nick Matuhin (130 kg Freistil), dem Esten Ardo Arusaar (98 kg griechisch-römisch) und Ivan Guidea (61 kg Freistil), dem jüngeren Bruder von Weingartens Anatoli Guidea, schickt der KSV schon vor der Pause drei absolute Topathleten ins Rennen. Im zweiten Durchgang dürften mit Zakarias Berg (86 kg griechisch-römisch) oder Kakhaber Khubezhty (75 kg Freistil) mindestens zwei weitere folgen. Ob und wie Mihail Sava (66 k Freistil) und der an der Schulter lädierte Konstantin Schneider (75 kg griechisch-römisch) ihre Niederlagen gegen Weingartens Alejandro Valdes und Frank Stäbler verkraftet haben, bleibt abzuwarten.

Auf Seiten des SVG wird vor allem die Frage nach der Besetzung der 86-kg-Klassen spannend. Freistiler William Harth konnte hier zuletzt zwar mit zwei Siegen überzeugen, geht am Ende einer kraftraubenden Saison aber schon etwas auf dem Zahnfleisch. Greco-Spezialist Jan Rotter könnte in Pforzheim durch den Polen Damian Janikowski ersetzt werden. „Wir halten uns alle Optionen offen“, gibt sich Mayer geheimnisvoll.

Fest steht nur: Die zehn Athleten, die der SVG letztlich auf die Matte schickt, müssen und werden alles dafür geben, dass sich der Traum vom dritten Stern endlich erfüllt! Kampfbeginn ist um 19.30 Uhr in der Berta-Benz-Halle. Die Germanen freuen sich über jede Unterstützung ihrer treuen Fans. Go for Gold in der Goldstadt!